Allgemeine Psychologie: Motivation und Emotion by Klaus Rothermund, Andreas Eder (auth.)

By Klaus Rothermund, Andreas Eder (auth.)

Das Buch vermittelt Basiswissen über zwei grundlegende Konzepte der Allgemeinen Psychologie: menschliche Motivation und Emotion. Welche Theorien sind wichtig? Welche Namen und Persönlichkeiten spielen eine Rolle? Welche Kontroversen und Fragen treiben Forscher aktuell um, was once struggle historisch gesehen für die heutige Entwicklung bedeutsam? In klarer, verständlicher shape führen die Autoren in die wichtigsten Grundfragen ein und verhelfen Leserinnen und Lesern so zu Orientierung und Überblick.

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Steigt die Laufgeschwindigkeit von Ratten in einem Labyrinth – also die in Richtung des Ziels ausgeübte Kraft – mit sinkender Distanz zum Ziel (Brown, 1948; Hull, 1934). Dieser Befund entspricht exakt den Vorhersagen auf der Basis des feldtheoretischen Distanzkonzepts. Aber auch in Humanexperimenten finden sich Hinweise auf eine Intensivierung des zielbezogenen Verhaltens, wenn die Distanz zur Zielerreichung gering erscheint. Untersuchungen zur sogenannten Projekt-Komplettierungstendenz (project completion effect; Conlon & Garland, 1993; Garland & Conlon, 1998) zeigen beispielsweise, dass der Hinweis, die für ein Projekt notwendigen Arbeiten seien bereits zu 80 % abgeschlossen, die Bereitschaft zu weiteren Investitionen und Anstrengungen erhöht.

So hat bei wiederholten Entscheidungen jede einzelne Versuchungssituation den Charakter eines sogenannten Gefangenendilemmas (Tab. 2). Entscheide ich mich jetzt, in dieser Situation der Versuchung nachzugeben, in Zukunft aber immer der Versuchung zu widerstehen, so ist der zu erwartende Gesamtnutzen für mich maximal – das große Ziel wird erreicht, darüber hinaus habe ich jetzt noch das zusätzliche Vergnügen, die aktuelle Versuchungssituation zu genießen. Ich schneide in diesem Falle also noch besser ab, als wenn ich sowohl jetzt als auch in Zukunft der strengen Regel folge, denn dann erreiche ich zwar auch mein Ziel, verzichte aber jetzt auf den Genuss der Versuchung.

In vollständiger Analogie zu bisherigen triebtheoretischen Erklärungen ist auch das Neugierverhalten auf die Beseitigung innerer Spannungszustände gerichtet, die durch eine Über- oder Unterstimulation entstehen können. Im Unterschied zur Hullschen Theorie setzt diese Auffassung allerdings nicht an konkreten Verhaltensweisen an, sondern identifiziert spezifische und diversive Neugier als globale Verhaltensklassen, die sich in jeweils unterschiedlichen Anregungsbedingungen (zu hohe bzw. zu niedrige Stimulation) bewährt haben und durch entsprechend ähnliche Situationen auch wieder ausgelöst werden können.

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Author: admin